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Inhalt:

Mediationen

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind. Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen. Manche Menschen wissen nicht, wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt. Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist. Manche Menschen wissen nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären. Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind. Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.

 

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen / und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen / und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen / und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten/ und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen/ und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen / und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben / und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg / und eine Zeit für den Frieden.

 

Du unser Vater und unsere Mutter im Himmel,

ich danke dir, für die Zeit

des Durchatmens und Aufatmens,

für eine Zeit der Gelassenheit und des Loslassens.

 

Ich möchte dich bitten,

dass du da bist und diese Zeiten heiligst,

damit vielleicht das eine oder andere

auch heil wird an mir.

 

Öffne mein Herz,

das jetzt die Muße und die Ruhe hat,

wieder staunen zu lernen

über das Gänseblümchen und die untergehende Sonne,

über Worte und Berührungen der Liebe,

dir mir geschenkt werden

und ich so in meinem Staunen

auch berührt werde von dir.

 

Lehre mich

in diesen Momenten der Freiheit

mich hinzugeben und zu vertrauen

auf deine Liebe, die nur Gutes will,

damit der Himmel aufblitzen kann

mitten in meinem Tun und Lassen.

 

Schenke mir das,

was Nahrung ist für meine Seele,

und nicht mehr,

damit ich schätzen lerne,

was du für mich bist.

 

Zeige mir

den mir eigenen Weg

heraus aus den  Irrgärten meines Herzens,

aus den Sackgassen, die mein Leben beengen

und lass mich mit Liebe schauen

auf das, was du verändern möchtest an mir.

 

Nimm von mir

in diesen heiligen Zeiten und Momenten

was mich immer wieder zurückziehen will

in einen Alltag, der keinen Platz hat

für die Freude, mit der du mich erfüllen willst.

 

Lenke immer wieder

meinen Blick auf das,

was mich mit Dankbarkeit erfüllt,

denn in ihr leuchtet ein Glück auf,

das mein Leben heiter und froh,

leicht und frei macht.

Dann bist du da

mit deiner Kraft und deiner Herrlichkeit.

Amen.

 

 

Ferien – Urlaub – Erholung:

„Kommt alle zu mir, ihr Mühseligen und Beladenen.
Ich werde euch Erholung schenken.“ (Mt 11,28)

diese Einladung Jesu gilt besonders auch für die Ferien- und Urlaubszeit,
die für viele in der Sommerzeit anbricht.

Jesus lädt uns ein: Mach mal Pause:
Lass dich nicht dauernd einspannen – nimm dir Zeit zum Ausspannen.
Zeit zur Ruhe, Zeit zur Stille, Zeit zum Gebet…
Zeit zum Auftanken neuer Energien
für die Zeit, in der wir unsere Kräfte wieder für andere einsetzen.

Leben = geschenkte Zeit:
Zeit, Gott zu lieben + den Nächsten zu lieben + sich selber zu lieben…

im Rhythmus des Tages:
Beten + Arbeiten + Zeit der Erholung…

im Rhythmus der Woche:
Sonntag + Arbeitswoche + Wochenende…

im Rhythmus des Jahres:
Feiertage + Arbeitstage + Ferientage…

Ferienzeit – Urlaubszeit – eine Auszeit – eine Erholungszeit –
auch eine „heilige Zeit“?

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Mit Gott durch den Sommer

Im Hochsommer verfliegen die Tage als wären sie nur ein Hauch. Die Sonne scheint länger, wir haben Zeit um das Leben zu genießen und sind ganz darauf bedacht, die Tage entspannter anzugehen. Die Hitze macht jede Anstrengung unerträglich. Gar nicht so selten, nehmen wir in dieser Zeit auch Urlaub von Gott und geistlichem Wachstum, weil selbst das zu anstrengend erscheint.

Dabei stellt sich Gott uns auch als ein Gott der Auszeit vor. Ein Gott des Schabbats [hebräisch für „Ruhepause“], der uns in der Ruhe begegnen mag.

Fünf einfache Wege, um dies zu erleben, möchte ich Dir in die Sommerzeit mitgeben:

1.) Geh raus mit Gott.

Mit dem herrlichen Wetter eröffnet sich die Möglichkeit Gottes Schönheit in seiner Schöpfung neu zu entdecken. Das kann unser Gebet und unsere Anbetung prägen, gar heilige Momente eröffnen. An etlichen Stellen der Bibel begegnet Gott in atemberaubender Klarheit Menschen in der Natur: auf Bergen, in Gärten, vor Büschen, kleinen Männern auf Bäumen, bei Umrundungen von Stadtmauern, auf dem Wasser und sogar unter dem Wasser in einem Fisch. Nimm Dir doch mal Zeit für Gebetsspaziergänge in deiner Nachbarschaft oder zu Anhöhen deiner Stadt. Bitte Gott in dieser Zeit, dass Er sein Reich dort baut, wo Du gerade spazierst/ joggst/ Nordic-Walkst. Lass dabei das, was Du siehst, hörst und atmest dein Gebet inspirieren. Unternehme eine lange Wanderung, eine Radtour und pack deine Bibel ins Gepäck. Wenn Du Rast machst, dann lies Psalm 19 laut, um deinen Dank gegenüber Gott darüber auszudrücken, wie wundervoll Er diese Erde erschaffen hat. Durchschwimme den Baggersee, mach eine Pause, lies Johannes 7,37-39 und durchschwimme ihn erneut mit den Gedanken, was es bedeutet, dass Jesus Christus das lebendige Wasser für dein Leben ist. Mit ein bisschen Kreativität kannst Du Gott ohne große Anstrengung vor deiner Haustüre, im Sonnenschein oder am Strand erleben. Mache Dich auf!

2.) Besuche eine andere Kirche.

Ich weiß, ich weiß… das Schöne an der Urlaubszeit ist, dass wir rauskommen und von wirklich allem abschalten können. So ist es auch das Einfachste auf Gottesdienste zu verzichten. Ich mache Dir den Mut, wenn Du unterwegs bist, suche Dir eine Kirche in deinem Urlaubsort, dessen Gottesdienst Du besuchst. Auch wenn auf Ihr nicht „Brüdergemeinde“ steht. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, um im Glauben zu wachsen, andere Christen kennenzulernen und neue Facetten von Gottes Kirche zu entdecken. Gottes Kinder beten Ihn überall auf dieser Welt an. Schließe Dich ihnen an, egal wo Du bist, egal ob Du ihre Sprache sprichst. Unter den ersten Christen, waren viele auch nur Urlauber in Jerusalem. Tipp: erlebe Gottesdienste als Anbeter nicht als Kritiker.

3.) Schreibe eine Postkarte an Gott.

Schreiben ist nicht jedermanns Sache. Spätestens bei den jährlichen Urlaubspostkarten offenbart sich das. Während der eine mehrere Tage an den telegraphischen Sätzen „Wetter gut. Unterkunft schöhn. Wasser nass. Liebe Grüße vom Bodensee.“ akribisch feilt, verfasst der andere stenographische Romane in der kleinstmöglichsten Schrift auf dem Postkartenkarton. Wie wäre es dieses Jahr mit einer Postkarte an Gott? – selbst wenn dein Urlaubsort vielleicht nur „91217 Balkonien“ heißt. Ich genieße es, wenn ich auf einem weißen Blattpapier Gott in meinem Urlaub schreiben kann, wie mein Leben gerade ist, welches „Wetter“ da gerade herrscht, ob die Sonne in meinem Leben scheint oder eben nicht. Ich genieße es, wenn ich auf dieses Blattpapier, dann auch meine Dankbarkeit formulieren darf, wie Gott mich beschenkt und ich aufliste für was ich alles dankbar bin. Wie bei den Psalmisten ist dies ein Innehalten, welches mir oft wunderbare Momente der Neuausrichtung schenkt. Ich bin ehrlich, auf diesem Blattpapier bin ich eher der Typ 1 an Postkartenschreiber. Doch Gott versteht mich. Versuch es! Er liest gerne deine Gedanken.

4.) Trink einen Eiskaffee mit Jesus.

Kein Lärm, kein Handy, kein Netflix. Nur Du, Jesus und ein Eiskaffee. Entschleunige dein Leben für einen Moment, um einfach nur da zu sein. Sei einfach still vor dem Herrn für die Länge eines Eiskaffees. Sitze einfach da und nehme Dich selbst wahr. Das Geschenk zu sein. Führe Dir vor Augen, wie sehr Du von Gott in diesen Moment geliebt bist. Erlebe Ihn als dein tatsächliches Gegenüber. Beschaue seine Güte, seine Gnade, seine Barmherzigkeit. Lies ein paar Verse aus der Bibel und staune über das Evangelium. Schenke der guten Nachricht ganz neu deine ganze Aufmerksamkeit. Eine interessante Begebenheit ist Johannes 4,1-30: in der Mittagshitze begegnet Jesus einer Frau, die nur kurz etwas trinken wollte. Nach dem Erfrischungsgetränk ist ihr Leben auf den Kopf gestellt. Wenn wir für einige Momente entschleunigen, wird Er unseren Geist und unsere Seele auf eine wunderbare Weise erfrischen und erquicken. Viel mehr als es ein Eiskaffee kann.

5.) Grille mit Geschwistern.

Während unser Terminkalender gerade weniger gefüllt ist, kann ein Weg um in unserer Beziehung zu Jesus zu wachsen die Gemeinschaft mit anderen Christen sein. Unser Gott ist nicht nur ein Gott, dem wir im Kirchengebäude begegnen können, sondern auch auf der Terrasse beim Grillen. Wie viele eindrückliche Szenen aus dem Leben Jesu kennen wir, in denen Er an einem reich gedeckten Tisch liegt und das Leben mit anderen in der Einfachheit eines Essens teilt? In einer simplen Tischgemeinschaft, zwischen Salz und Pfeffer, offenbarte sich der lebendige Gott in seiner Pracht. So kann Er auch noch heute uns bewegen, wenn wir mit anderen Christen gemeinsam in froher Runde essen. Probiere es aus! Lade Geschwister zum Grillen ein. Lacht gemeinsam. Genießt. Teilt das Leben. Redet über Gott. Lest eine Bibelstelle, in der Jesus ebenso zu Tisch lag. Singt. – und Du wirst zwischen Wurst und Senf deinem lebendigen Gott begegnen.

 

Wahrscheinlich kannst Du noch so viel mehr Möglichkeiten finden, um in diesen Sommer geistlich zu wachsen. Es liegt letztlich an unserem Wollen. Mein Wunsch für Dich ist: lass diese Sommerzeit nicht wie ein Hauch verfliegen. Begegne Gott. Er will Dir göttliche Ruhe schenken. Ein göttliches Schabbat. Er will Dir begegnen. Ganz simpel. Ganz einfach.

 

 

 

 

 

 


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